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Österreichische Hochzeitsbräuche von Tradition bis Moderne

Foto: www.ulisesphotographer.com

Viele Brautpaare orientieren sich bei ihrer Hochzeit an alten Hochzeitsbräuchen. So beginnt der Hochzeitstag mit dem Brautaufwecken, klassisch auch die Fahrt zur Kirche im geschmückten Auto und das Spalier der Freunde nach der Trauung.

Braut aufwecken

Dieser Brauch wird auch heute noch gerne zelebriert. Nach alter Tradition verbringt die Braut ihre letzte Nacht vor der Ehe in ihrem Elternhaus. Dort wird sie am Morgen der Trauung mit viel Lärm geweckt. Freunde organisieren entweder eine Blaskapelle oder feuern Böllerschüsse in die Luft. Der Lärm soll einerseits böse Geister vertreiben und gleichzeitig den neuen Lebensabschnitt – die Ehe – einläuten.

Braut entführen – Braut stehlen

Foto: Alexandra Roberts

Ein wunderschöner Brauch, der auch heute noch häufig anzutreffen ist. Organisiert wird die Brautentführung in der Regel von den besten Freunden des Brautpaares. Sie „entführen“ die Braut von ihrer eigenen Hochzeit und ziehen mit ihr durch mehrere Lokale. Der Bräutigam muss dann die Rechnung bezahlen. Damit das Ganze nicht zu sehr ausufert und die Braut ihre eigene Hochzeitsfeier auch erleben kann, sollte die Brautentführung auf eine feste Zeit begrenzt werden. So haben alle Spaß daran und keinem wird die Laune verdorben.

Brautjungfern

Waren die Brautjungfern früher dazu gedacht, die bösen Geister zu verjagen, stehen sie heute der Braut an ihrem großen Tag zur Seite. Auch bei den Vorbereitungen zur Hochzeit helfen sie tatkräftig und sind natürlich auch beim Aussuchen des Brautkleides dabei.

Strumpfband werfen

Nachdem die Braut ihren Brautstrauß in die Hochzeitsgesellschaft geworfen hat, folgt meist auch noch das Strumpfband. Beim Brautstraußfangen sind die Frauen an der Reihe, beim Strumpfband die Männer. Wer es fängt, wird dann der Überlieferung nach der nächste Bräutigam.

Baumstammsägen

Foto: Alexandra Roberts

Vor allem in den ländlichen Gebieten Österreichs ist das Baumstammsägen zur Hochzeit noch sehr verbreitet. Nach der kirchlichen Trauung legen Freunde des Brautpaares einen Baumstamm auf zwei Sägeböcke und bauen das Hindernis als Wegsperre auf. Nun muss das Brautpaar den Baumstamm gemeinsam durchsägen, um den Weg in eine gemeinsame Zukunft zu bereiten. Für noch mehr Spaß wird dem Brautpaar meist eine sehr stumpfe Säge gegeben, so dass sie sich richtig anstrengen müssen.

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