Juno and Hera Photography zaubert authentische, kreative und liebevolle Bilder Ihrer Hochzeitsfeier

Aizea Arce ist die Fotografin, die hinter der Kamera von Juno and Hera Photography steht. Sie lebt nach der Philosophie der amerikanischen Fotografin Imogen Cunningham, die sagt, dass “das schönste Foto jenes ist, welches sie morgen machen wird”. Aus diesem Grund hat Aizea Arce den Anspruch an sich selbst, sich stetig weiterzuentwickeln und ihre Arbeit immer zu perfektionieren. Ihre Bilder spiegeln eine unvergleichliche Romantik wieder und fangen doch gleichzeitig diese einzigartige Verbindung jedes Brautpaars ein. Hier könnt ihr ihre fantastischen Arbeit kennenlernen:

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Foto: Juno and Hera Photography
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Zankyou: Wie hast Du mit Hochzeitsfotografie begonnen?

Juno and Hera Photography:

Während meiner fotografischen Ausbildung fing ich damit an, Konzerte zu fotografieren. Danach ging ich dazu über für Magazine Reportagen zu machen und mehr durch Zufall konnte ich die erste Hochzeit fotografieren. Nicht als “offizieller” Fotograf, sondern weil das Brautpaar mich baten die “andere Seite der Hochzeit” zu zeigen, also all das, was das Brautpaar selbst an diesem Tag nicht wirklich sehen würde (und der offizielle Fotograf auch nicht).

Es war Liebe auf den ersten Klick! Auch weil die Hochzeitsfotografie alles kombiniert, was ich an der Konzertfotografie so mochte: die Schwierigkeit mit Improvisationstalent die schönsten Momente einzufangen und das Adrenalin kombiniert mit der Tatsache, dass man eine wunderschöne Geschichte nur durch Bilder erzählen kann, die andere berührt. Und zu all dem konnte ich noch reisen, was eine meiner grössten Leidenschaften ist. Mehr kann man wirklich nicht verlangen! Und so beschloss ich, die Konzertfotografie und Architektur zu lassen…was ja ursprünglich der Grund war, weswegen ich zum Studieren nach Barcelona gekommen war.

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Foto: Juno and Hera Photography

Z: Arbeitest Du mit einer bestimmten Technik oder einem bestimmten Stil?

JaHP: Ich könnte meinen Stil wohl als künstlerische Fotoreportage bezeichnen, aber eigentlich ist es viel mehr. Ich versuche immer, dass meine Fotos sehr persönlich und natürlich sind. Soweit es geht benutze ich nur natürliches Licht und binde mit ein, was ich vor Ort vorfinde. Ich liebe es zu improvisieren und dass man auf den Fotos sieht, dass es spontan ist. Das finden die Brautpaare ganz toll, denn die Fotos sind dadurch einzigartig und wirken nicht gestellt.

Zudem lasse ich den Brautpaaren viel Freiheit, damit sie sie selbst sein können. Für mich ist wichtig, dass sie sich später nicht nur schön finden, sondern dass sie sich auch wiedererkennen…ihre Gesten, ihre Blicke. Ich sage den Brautleuten nicht, was sie machen oder wie sie sich stellen sollen sondern gebe nur Empfehlungen, was am besten aussehen könnte.

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Foto: Juno and Hera Photography

Z: Mit welchen Worten würdest Du Deine Arbeit beschreiben?

JaHP: Ehrlichkeit und Natürlichkeit. Ich finde, die Magie liegt in den Details und man muss nicht nach Island um beeindruckende Fotos zu haben. Auf meinen Fotos stehen die Menschen, und alles was sie umgibt, im Vordergrund. Das heisst nicht, dass ich nicht sofort begeistert die Koffer packe, wenn mich jemand für eine Hochzeit an einem anderen Ort bucht…es bedeutet nur, dass für mich nicht das wo oder wie am wichtisten sind, sondern das wer und warum.

Z: Was ist die grosse Herausforderung, wenn man die Liebe fotografiert?

JaHP: Viele Brautpaare sagen vorab, dass sie normalerweise nicht gerne fotografiert werden wollen und dass sie nicht wissen, wie sie posen sollen und auf Fotos nicht gut aussehen. Ich sage dann immer, dass sie das perfekte Brautpaar sind, dass ich Ihnen nicht sagen werde, wie sie sich stellen müssen und dass es an mir liegt (und nicht an ihnen), dass sie auf den Fotos gut aussehen. Sie müssen sich nur entspannen, den Moment geniessen und mir erlauben, dass ich sie währen dieser Zeit begleite.

Die Liebe ist ein Gefühl das man in allem zeigt, deshalb ist es einfach sie in Gesten und Blicken sehen und dieses Band zu spüren. Die Herausforderung ist es, diese Gesten einzufangen, denn sie dauern oft nur eine Sekunde. Da ich nicht in Serie fotografiere habe ich nur eine einzige Chance dieses eine besondere Foto zu schiessen und mit den Jahren habe ich gelernt, diesen Moment vorauszusehen.

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 Z: Wann merkst Du, dass Du eine gute Arbeit geleistet hast?

JaHP: Für mich ist die Herausforderung der Hochzeitsfotografie, mit den Bildern Gefühle zu wecken. Mein Ziel ist es, dass, wenn das Brautpaar sich nach 40 Jahren ihre Fotos wieder ansieht, sie noch die gleiche Kraft und Emotionen vermitteln wie am ersten Tag und dass die Bilder es schaffen, sie wieder zu diesem Tag zu transportieren, mit dem Licht, den Gerüchen, den Geräuschen der Gäste und den Anekdoten.

Wenn jemand vorhat zu heiraten und mich um Rat fragt sage ich immer: wenn Du wo einsparen musst, tu es nicht beim Fotografen. Ein guter und profesioneller Fotograf wird das Brautkleid, die Blumen, die Torte im besten Licht zeigen. Mit einem schlechten Fotografen ist sogar das “wenige” was Du ausgegeben hast, zu viel. Denn das was letztliche bleibt, ist die Erinnerung durch die Bilder.

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Z: Was ist Deine Inspiration?

JaHP: Diese Frage ist leicht zu beantworten (lacht). Alles! Eine Hochzeit zu fotografieren bedeutet einen Tag im Leben von zwei Menschen zu verbringen und zwar einen der wichtigsten und intensivsten Tage. Da gibt es Tränen, Stress, Nervenaufreibendes, geplante und ungeplante Momente aber vor allem gibt es viel Glück. Und all das wird in den Bildern eingefangen. Das ist es, was ein guter Fotograf schafft.

Meine Arbeit besteht darin, dies alles zu verewigen und dem Brautpaar eine Erinnerung für das ganze Leben zu geben. Ich kenne viele Hochzeitsfotografen, und um ehrlich zu sein: am liebsten zeigen wir natürlich nur die schönsten, die spektakulärsten Fotos. Aber um zu wachsen, schaue ich mir deshalb auch Fotoreportagen an, denn dort werden ganz alltägliche Geschichten erzählt, die die Menschen bewegen. Und das ganz ohne künstliches Licht und Vorbereitungszeit.

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Z: Welcher ist der angespannteste oder lustigste Moment?

JaHP: Was ich besonders mag ist die Vorbereitung zu fotografieren, wenn die Braut und der Bräutigam sich fertig machen. Da gibt es ganz viele Gefühle und gleichzeitig ist es der Moment, wo man viel kreativen Spielraum hat.

Andererseits sind die Fotos in der Kirche die wo ich angespannter bin. Da gibt es bestimmte Bilder, die man immer machen muss und möchte, wo aber das Licht oder der Platz es einem oft schwer machen. Und Du musst auch hier 100% da sein, denn Du kannst ja nichts wiederholen.

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Z: Was ist das Schwierigste an Deinem Beruf?

JaHP: Für mich ist es 12 oder 14 Stunden zu arbeiten ohne zu essen oder sich hinsetzen zu können. Aber ich bin eine Romantikerin und lebe jede Hochzeit, als wäre es meine eigene weshalb ich immer 200% gebe. Es ist manchmal hart, aber ich liebe meinen Beruf, darum beschwere ich mich nicht, wenn mein Körper am nächsten Tag dann schmerzt. Um ehrlich zu sein ist die Arbeit danach der uninteressanteste Teil: die Stunden vor dem Computer. Aber dieses Gefühl vergeht dann auch sofort wieder wenn ich die strahlenden Gesichter der Menschen, auf den Fotos sehe.

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Z: Gibt es eine Geschichte, die Dich sehr geprägt hat?

JaHP: Durch das Fotografieren habe ich viel erleben dürfen: von Einladungen zu einem der wichtigsten Fotografen-Festivals in London (SWPA), wo man Seite an Seite mit den grössten Meistern der Fotografie steht bis hin zum Backstage einiger der wichtigsten Musik-Festivals des Landes.

Natürlich habe ich viele Geschichten, eher lustige als interessante: von meiner ersten Hochzeit, bei der ich den Bus mit den Gästen einfach auf dem Weg zur Hochzeit kurz gestoppt habe bis hin zu einer Hochzeit, wo Haare und Make-up der Braut so lange gedauert haben, dass sie im Hotel dann nur noch 15 Minuten hatte, um sich anzuziehen. Aber sie wurde dann doch noch rechtzeitig fertig.

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Z: Auf welches Foto bist Du besonders stolz?

JaHP: Auf das Foto, das ich morgen machen werde. Ich versuche mich immer weiter zu entwickeln, damit die zukünftigen Fotos immer noch besser und schöner werden.

Es gibt Fotos an denen mein Herz besonders hängt, weil es vielleicht eine besonders anspruchsvolle Hochzeit war, weil ich ganz besonders einzigartige Momente einfangen konnte oder einfach, weil ich dabei sein durfte und das Brautpaar sein Vertrauen in mich gesetzt hatte.

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Z: Wie schaffst Du diese Verbindung zu den Brautpaaren?

JaHP: Ich frage sie, wie sie sich kennengelert haben, möchte ihre Geschichte hören. Das hilft mir sie zu verstehen, zu erkennen was sie suchen und wünschen und auch um sie beraten zu können.

Da ich viel reise ist die erste Kontaktaufnahme meistens leider nicht persönlich. Meine Verbündeten sind hierbei E-Mails, Facebook und Skype. Wenn die Brautpaare dann meine Arbeiten mögen, sind wir erstmal per E-Mail oder Skype in Kontakt und wenn ich dann auf einen meiner Reisen in ihrer Stadt vorbeikomme, nutze ich dies für ein persönliches Gespräch mit ihnen. Eine gute Beziehung zum Hochzeitsfotografen ist sehr wichtig, da man das Gefühl haben muss ihm blind vertrauen zu können.

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Z: Wen würdest Du buchen, wenn Du heiratest?

JaHP: Der Hochzeitsfotograf müsste jemand sein, mit dem ich auch gerne einen Kaffee trinken würde, sprich jemand, mit dem ich mich wohl fühle und dem ich absolut vertraue.

Ich würde ihn nach Empfehlungen fragen in Bezug auf das, was ich mir vorstellen, denn er ist ja der Profi und kann mir sicher dabei helfen, dass das Ergebnis meinen Erwartungen entspricht. Und vor allem muss es jemand sein, der verantwortungsbewusst ist und versteht, was für einen finanziellen und emotionalen Aufwand eine Hochzeit bedeutet.

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Z: Wie würdest Du Dich beschreiben?

JaHP: Ich bin eine einfühlsame Person und wenn ich eine Hochzeit fotografiere, denke ich dabei weder an das Geld, das ich verdiene, noch an wieviele Fotos ich jetzt noch machen muss….ich denke einzig und alleine daran, die schönste Erinnerung für das Brautpaar zu machen, die es sich vorstellen kann.

Meine Arbeit ist sehr wichtig für mich, wie auch die Menschen, für die ich arbeite. Ich verzichte lieber auf eine Hochzeit, wenn ich denke nicht der passende Fotograf für das Brautpaar zu sein.

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Z: Hast Du ein spezielles Angebot für die Brautpaare?

JaHP: Natürlich. Jeder Kunde kann das Basis-Paket buchen, das aus einer Schachtel mit einem personalisiertem USB-Stick besteht, auf dem alle Fotos in Farbe und in s/w sind…und noch eine kleine Überraschung. Das ist meine Art dem Paar für Ihr Vertrauen zu danken.

Trotzdem bin ich der Meinung, das es wichtig ist, die Fotos auszudrucken. Dann gibt es natürlich verschiedene Pakete mit verschieden vielen Fotos etc…je nach Wunsch des Brautpaares. Natürlich gibt es auf meiner Web ein Angebot an Standard-Pakete, aber da jedes Paar einzigartig ist und jeder unterschiedliche Vorstellungen hat, biete ich  immer auch massgeschneiderte Pakete an.

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Wir danken Aizea Arce von Juno and Hera Photography ganz herzlich für das Interview und für all die tollen Tipps mit denen man den geeigneten Hochzeitsfotografen findet.

Lassen Sie sich doch auch noch inspirieren, was Ihre Brautfrisur oder Trends zur Hochzeitsdekoration angeht. Wir haben da ein paar schöne Ideen für Sie!

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