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Was kostet ein Hochzeitsfotograf? Die Statistik eines Hochzeitsfotografen verrät’s!

Die Suche nach einem guten Hochzeitsgrafen ist nicht leicht. Foto: Carmen Olmos

Diese Fragen wird sich früher oder später jedes Brautpaar stellen müssen: Was kostet eigentlich der Hochzeitsfotograf? Und diese Kostenfrage hat sich kürzlich auch der Hochzeitsfotograf Christoph Gorke gestellt und gleich darauf eine Umfrage unter seinen Kollegen gestartet. Das Resultat gibt einen guten Einblick zu den durchschnittlichen Kosten der Fotografenbranche – von Deutschland bis Österreich.

Ein Überblick zu den Kosten eines Hochzeitsfotografen. Foto: christophgorke.de

Der Durchschnittswert von 1454 € ergibt sich aus den 533 Fällen aller Bundesländer, sowie Österreich und der Schweiz. Zur besseren Lesbarkeit und Darstellung der einzelnen Regionen wurden gerundete Werte für die Durchschnittspreise verwendet. Der niedrigste Wert in der Erhebung lag bei 250 € (Brandenburg, nebenberuflich, weniger als 1 Jahr Erfahrung) und der höchste Wert lag bei 4200 € (Schweiz, hauptberuflich, länger als 3 Jahre Erfahrung). Die Teilnehmerzahl war für viele Regionen höher als erwartet, jedoch gab es einige Bundesländer, die stark unterrepräsentiert sind. Entsprechend ist die Aussagekraft für jene Regionen geringer. In der Infografik wurden Regionen mit einer Teilnehmerzahl von unter zehn Personen mit einem “*” gekennzeichnet. Die Teilnehmerzahlen für die einzelnen Länder sind: Deutschland (495), Schweiz (13), Österreich (25) und einzeln für die Bundesländer: Baden-Württemberg (81), Bayern (79), Berlin (20), Brandenburg (11), Bremen (2), Hamburg (15), Hessen (43), Mecklenburg-Vorpommern (5), Niedersachsen (50), Nordrhein-Westfalen (93), Rheinland-Pfalz (28), Saarland (6), Sachsen (29), Sachsen-Anhalt (8), Schleswig-Holstein (14), Thüringen (11).

Es gibt teilweise große Unterschiede beim Budget der Fotografen in den verschiedenen Bundesländern. Foto: Pablo Laguia

Die Preise der einzelnen Regionen schwanken von 1000 € (Brandenburg) bis 2200 € (Schweiz). Eine mögliche Interpretation ist an den strukturellen Bedingungen der einzelnen (Bundes-)Länder zu sehen. So gab es beispielsweise bis vor kurzem in Österreich (1800 €) nicht die Möglichkeit, als Fotograf ohne Ausbildung tätig zu sein. Quereinsteiger, die aus einem Hobby ihren Beruf gemacht haben und während der Anfangszeit in der Kostenkalkulation flexibler sind, gab es hier vermutlich wenige. Diese Flexibilität erkennt man auch an den Werten für die Erfahrung der Fotografen. Wer als Neueinsteiger noch weniger als 1 Jahr Erfahrung mitbringt, liegt mit 1200 € weit unter dem Preis der “alten Hasen” (länger als 3 Jahre Erfahrung) mit 1576 €.

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Für schöne Aufnahmen im Hochzeitsalbum brauchen Sie einen qualifizierten Fotografen. Foto: Mphoto

Wer die Hochzeitsfotografie nebenberuflich (1304 €) betreibt, liegt im Durchschnitt 319 € unter einem hauptberuflichen Fotografen (1623 €). Eine mögliche Erklärung ist, dass wenn man in Deutschland pro Jahr unter 17.500€ erwirtschaftet, sich nach der Kleinunternehmerregelung von der Umsatzsteuer befreien lassen kann. Zudem muss man sich nicht von der Berufsgenossenschaft versichern lassen, wenn man weniger als 100 Tage im Jahr arbeitet. Es können hier sicherlich noch weitere Aspekte, wie Studiomieten, berücksichtigt werden.

Die Differenz zwischen den Regionen, in der ein Hochzeitsfotograf ansässig ist, hat anscheinend keinen besonderen Einfluss auf die Preisgestaltung. Der Hauptgrund liegt hier vermutlich darin, dass viele der Fotografen sehr flexibel sind und oft auch überregional arbeiten.

Jedes Brautpaar wünscht sich wunderschöne Erinnerungsstücke an den Hochzeitstag. Foto: Momento Bodas

Wer die Anzahl der teilnehmenden Personen bei “Beruf” und “Region “zusammenrechnet”, wird feststellen, dass es eine kleinere Zahl ist, als die 533 aller teilnehmenden Personen ergibt. Ein kleiner Prozentsatz der Teilnehmer haben an dieser Stelle die technische Lücke des Fragebogens übersehen, nämlich die, eine Mehrfachauswahl zu tätigen. Diese Daten können allerdings nicht sinnvoll interpretiert werden, da z.B. niemand nebenberuflich UND hauptberuflich als Hochzeitsfotograf tätig sein kann. Diese Datensätze wurden für die Auswertung der jeweiligen Fragen nicht herangezogen.

Wir bedanken uns beim Hochzeitsfotografen Christoph Gorke, der uns seine Auswertungen der Umfrage zur Verfügung gestellt hat.

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